[linux-support] debian backports dependencies

Gaudenz Steinlin gaudenz at soziologie.ch
Mon Sep 21 16:54:28 CEST 2015


Hallo Markus

Markus Wernig <wernigm at lugbe.ch> writes:

> Hallo allerseits
>
> Seit den Turrican Days am Wochenende läuft auf dem HP Tablet jetzt
> endlich Debian 8.2, mit dem Kernel 4.1.0 aus backports.
>
> So wie es aussieht, muss ich aber noch Zeugs selber kompilieren (spät,
> aber doch), daher muss ich noch die kernel sourcen, header,
> build-essentials usw. nachinstallieren.

Kannst du etwas genauer sagen, warum du zum Schluss kommst, dass du das
selber kompilieren musst? Ev. gibt es ja einen einfacheren Weg, z.B.
falls es nur ein Modul betrifft. Einen Kernel identisch zum Debian
Kernel als Paket aus dem Source Paket neu zu bauen (und mit einem Patch)
ist nämlich etwas mühsam. Vor allem weil es ewig dauert da er zahlreiche
Pakete baut die du nicht brauchst.

>
> Den Kernel habe ich damals mit
> apt-get install linux-image-amd64=4.1+67~bpo8+1
> installiert.
>
> Ein normales
> apt-get install dkms build-essential

Also dkms brauchst du nicht um den Kernel selbst zu kompilieren. Das
brauchst du nur für die *-dkms Pakete und dann wird es automatisch als
Abhängigkeit installiert.

Hier hast du eine Anleitung wie es ghet:
https://wiki.debian.org/HowToRebuildAnOfficialDebianKernelPackage

Falls du die Pakete und Source aus Backports brauchst, dann musst du
jeweils ein "-t jessie-backports" zu allen apt-get aufrufen hinzufügen.
Dann wird jessie-backports als target distribution gewählt.

>
> will jetzt aber wieder die linux-headers-3.16.0-4-amd64 installieren,
> die mir mit dem Kernel ja nichts nützen.

Das kannst du wie oben erwähnt mit -t jessie-backports lösen. Alternativ
kannst du auch hinter dem Paket =versionsnummer schreiben.

>
> Was würdet ihr da machen? All die benötigten Pakete einzeln auch in
> Backports suchen und von dort installieren? Oder wäre es jetzt sinnvoll,
> das ganze System auf Testing zu heben?

Das ganze auf testing zu heben ist sicher auch eine Möglichkeit. Hängt
davon ab, wie stabil dein System sein muss und wieviele Änderungen du
erträgst. Meiner Meinung nach ist testing die richtige Wahl für
technische User auf einem Desktop. Ich würde stable auf dem Desktop nur
für Leute verwenden, die ein System wollen das einfach nur läuft und
denen etwas ältere Software egal ist. Sobald du kleinere Probleme auf
der Kommandozeile selbst beheben kannst, ist testing die richtige Wahl.
Du sparst dir damit auch das grosse Upgrade wenn ein neues stable
erscheint.

Gruss Gaudenz
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